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Ravenna, die Stadt der Mosaiken

galla-placidia

Ravenna 2019, il logo

Ravenna, faszinierende Stadt antiken Ursprungs und mit einer glo­riosen Ver­gan­gen­heit, wardrei mal Regierungssitz: während des Weströmis­chen Reiches, unter der Ost­goten­herrschaft von Theoderich und unter byzan­ti­nis­cher Herrschaft, Haupt­stadt des Exar­chats von Ravenna.

Die Stadt ist ein wahres Schmuck­kästchen und zählt unter ihren Kun­stschätzen viele Werke, die einige der bedeu­tend­sten Zeit­punkte in der Kun­st­geschichte darstellen.

Acht Bauw­erke  in Ravenna, vor allem San Vitale und das Mau­soleum der Galla Placidia, wur­den zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und bewahren in ihrem Innern einen uner­messlichen Reich­tum an Mosaiken aus dem 5. und 6. Jh. auf, dieR­avenna zu Recht auf der ganzen Welt bekannt gemacht haben.

Die frühchristlichen und byzan­ti­nis­chen Basi­liken, die Bap­tis­te­rien, die roman­is­chen Kirchen, die zylin­drischen Glock­en­türme aus dem 10. und 11. Jh., die Fresken von Giotto in der Santa Chiara Kirche, die Krypten, die let­zten Aufen­thalt­sorte des Dichters Dante Alighieri, die Bauw­erke und Kiosken der Renais­sance, die unter venezian­is­cher Herrschaft errichtet wur­den, die ele­gan­ten Gebäude aus dem 17. und 18. Jh. in der Alt­stadt, die neue und außergewöhn­liche Sehenswürdigkeit das Domus der Stein­er­nen Tep­piche  Domus dei Tap­peti di Pietra, die archäol­o­gis­chen Gebi­ete im nahen Ort Classe, die weiter, Funde des antiken, kaiser­lichen Hafens Clas­sis her­vor­brin­gen, machen ausRavenna “die Kun­st­stadt par Excellenze”.

 

Eine Stadt, die aber nicht in der Ver­gan­gen­heit, son­dern in der Gegen­wart lebt, mit Dynamik Zukun­ft­spläne schmiedet und neue, ehrgeizige Her­aus­forderun­gen annimmt. Ein Beispiel ist die Kan­di­datur für das Jahr 2019 Ravenna als europäis­che Kul­turstadt, um die kul­turelle und kün­st­lerische, zen­trale Wichtigkeit zu erlan­gen, deren Platz sie his­torisch schon immer in der Geschichte innehatte.

 

Ihr ele­gantes Stadtzen­trum, das sich in gewun­dene Strassen aufteilt und heute von ele­gan­ten Geschäften belebt wird, gibt einen ein­drucksvollen Ein­blick, zurück in dieVer­gan­gen­heit der­La­gunen­stadt. Eine, von langsamen Wasser­läufen umgebene und durch­querte Stadt, die Ende des 15. Jh. trock­en­gelegt wur­den, um die Stadt zu erweit­ern, wie zum Beispiel der ele­gante Platz Piazza Mag­giore, der heute Piazza del Popolo ist.

 

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