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Ravenna, die Stadt der Mosaiken
Ravenna, faszinierende Stadt antiken Ursprungs und mit einer gloriosen Vergangenheit, wardrei mal Regierungssitz: während des Weströmischen Reiches, unter der Ostgotenherrschaft von Theoderich und unter byzantinischer Herrschaft, Hauptstadt des Exarchats von Ravenna.
Die Stadt ist ein wahres Schmuckkästchen und zählt unter ihren Kunstschätzen viele Werke, die einige der bedeutendsten Zeitpunkte in der Kunstgeschichte darstellen.
Acht Bauwerke in Ravenna, vor allem San Vitale und das Mausoleum der Galla Placidia, wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und bewahren in ihrem Innern einen unermesslichen Reichtum an Mosaiken aus dem 5. und 6. Jh. auf, dieRavenna zu Recht auf der ganzen Welt bekannt gemacht haben.
Die frühchristlichen und byzantinischen Basiliken, die Baptisterien, die romanischen Kirchen, die zylindrischen Glockentürme aus dem 10. und 11. Jh., die Fresken von Giotto in der Santa Chiara Kirche, die Krypten, die letzten Aufenthaltsorte des Dichters Dante Alighieri, die Bauwerke und Kiosken der Renaissance, die unter venezianischer Herrschaft errichtet wurden, die eleganten Gebäude aus dem 17. und 18. Jh. in der Altstadt, die neue und außergewöhnliche Sehenswürdigkeit das Domus der Steinernen Teppiche Domus dei Tappeti di Pietra, die archäologischen Gebiete im nahen Ort Classe, die weiter, Funde des antiken, kaiserlichen Hafens Classis hervorbringen, machen ausRavenna “die Kunststadt par Excellenze”.
Eine Stadt, die aber nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart lebt, mit Dynamik Zukunftspläne schmiedet und neue, ehrgeizige Herausforderungen annimmt. Ein Beispiel ist die Kandidatur für das Jahr 2019 Ravenna als europäische Kulturstadt, um die kulturelle und künstlerische, zentrale Wichtigkeit zu erlangen, deren Platz sie historisch schon immer in der Geschichte innehatte.
Ihr elegantes Stadtzentrum, das sich in gewundene Strassen aufteilt und heute von eleganten Geschäften belebt wird, gibt einen eindrucksvollen Einblick, zurück in dieVergangenheit derLagunenstadt. Eine, von langsamen Wasserläufen umgebene und durchquerte Stadt, die Ende des 15. Jh. trockengelegt wurden, um die Stadt zu erweitern, wie zum Beispiel der elegante Platz Piazza Maggiore, der heute Piazza del Popolo ist.

